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Lassen wir die Rathäuser im Dorf ! 10. September 2009 Nach eingehender Diskussion des Vorschlages der Bürgermeisterin, hat sich die SWG Fraktion entschlossen, einen eigenen Vorschlag zur Lösung dieser Frage auf der Sitzung der Stadtvertretung am 10. September 2009 einzubringen, der auch mit den Stimmen der SWG, der SPD und dem Bündnis90/Die Grünen angenommen wurde.
Bezüglich der Kindergärten lassen wir uns von dem Ziel leiten, die Situation im gesamten Ortsteil Raisdorf zu verbessern. Dazu gehört ein Neubau des DRK Kindergartens in Raisdorf-Süd, sowie auch der Neubau des evangelischen Kindergartens in Raisdorf Nord. Zusätzlich soll geprüft werden, ob durch eine Erweiterung der betreuten Grundschule durch verlängerte Öffnung bis 16:30 Uhr eine Alternative zur Hortunterbringung angeboten werden kann. Dieses ist im Zusammenhang mit der Ganztagsschule für die zukünftige Regional- bzw. Gemeinschaftsschule ein zukunftsweisendes Konzept.
Damit schaffen wir nicht nur optimale Verhältnisse bei der Kinderbetreuung, sondern belassen, dem Wunsch der Eltern gemäß, die Kindergärten jeweils in Raisdorf Nord bzw. Raisdorf Süd. Wir stellen die Frage, ob die Befürworter der Umsiedlung der Kindergärten in das jetzige Rathaus dies nur deswegen tun, weil es Ihnen darum geht, mit allen Mitteln ein neues Rathaus auf den Weg zu bringen.
Ein neues Rathaus scheint manchem wichtiger zu sein als die Betreuungssituation der Kinder.
Die Kosten für die beiden Neubauten werden auf Grund von Zuschüssen z.B. für Krippenplätze und den Verkauf des alten evangelischen Kindergartens, nicht erheblich von denen des Konzeptes der Bürgermeisterin abweichen. Die von uns geforderte Planung beinhaltet daher eine genaue Kostenermittlung.
Und so sieht unser Antrag aus, den wir gemeinsam mit der SPD eingebracht haben:
Bedarfsplanung zur Sicherstellung der Kinderbetreuung in der Stadt Schwentinental
Zur Lösung der Raumfrage in den Kindergärten wird die Verwaltung beauftragt,
1. die notwendigen Schritte zur Planung und Errichtung eines Neubaus auf dem Gelände des DRK-Kindergartens einzuleiten,
2. die Planung und Errichtung von zusätzlichen Räumen für den kirchlichen Kindergarten auf dem Kirchengelände am Fernsichtweg fortzuführen, einschließlich einer Lösung im Wege der Erbpacht.
3. Die Bürgermeisterin wird beauftragt, die Möglichkeiten der Erweiterung der Betreuung der Grundschüler im Ortsteil Raisdorf durch die betreute Grundschule mit dem Ziel der Betreuung auch in den Nachmittagsstunden einschließlich Essensausgabe – in den Räumlichkeiten der Grundschule zu prüfen.
Konzept zur künftigen Unterbringung öffentlicher Einrichtungen
1. Die Planungen der Verwaltung zur Verlagerung des Rathauses in die Liegenschaft der Firma HolzIst werden nicht weiterverfolgt.
2. Die im Hauptausschuss am 18.09.2008 beschlossenen und zuletzt im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen am 19.01.2009 beratenen Prüfaufträge zur Raumplanung und Unterbringung der Verwaltung sind zum Abschluss zu bringen.
3. Hierzu wird die Bürgermeisterin beauftragt, a) die im Rathaus im Ortsteil Raisdorf derzeit der Stadtverwaltung zur Verfügung stehende Büroflächen und Räumlichkeiten präzise zu erfassen, b) die durch den Auszug der Verwaltung der ehemaligen Gemeinde Klausdorf frei gewordenen Büroflächen und Räumlichkeiten im Bürgerhaus im Ortsteil Klausdorf präzise zu erfassen, c) die durch die Stadtwerke Schwentinental derzeit genutzten Büroflächen und Räumlichkeiten präzise zu erfassen, d) anhand der gesetzlichen Vorgaben den Bedarf an Büroflächen und Räumen für die Verwaltung der Stadt Schwentinental – gegliedert nach Abteilungen – zu ermitteln.
4. Die Bürgermeisterin wird beauftragt, den Raumbedarf und die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben für die Stadt Schwentinental im Zuge des Betriebs einer Kfz- Zulassungsstelle für den Kreis Plön im Stadtgebiet zu ermitteln. 02. September 2009 Lassen wir doch die Rathäuser wo sie sind! Das Rathaus Raisdorf und das Bürgerhaus Klausdorf bieten ausreichend Platz für die Verwaltung. Und... es kostet nichts! in Klausdorf bleibt das Bürgerbüro für die Klausdorfer auch zu Fuß erreichbar auch in Raisdorf ändert sich nichts für die Raisdorfer Bürger abgesehen davon, dass das Rathaus zwar in der Mitte der Stadt liegt, bietet diese Lage für die BürgerInnen keine Vorteile. Es ist weder fußläufig zu erreichen, noch an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen. Leider enthält die Vorlage der Bürgermeisterin keine nachvollziehbare Kostenkalkulation für den Erwerb und den Umbau des anvisierten Gebäudes der Firma Holz Ist. Die vorgelegten Zahlen sind weder nachvollziehbar belegt noch ist das Konzept durch eine Kosten-/ Nutzenberechnung begründet. Genausowenig sind die Kosten für Umzug und Umbau des Rathaus zu einem Kindergarten nachvollziehbar nachgewiesen.
Gibt es bereits einen Verkaufspreis und wie hoch sind die tatsächlichen Umbaukosten? Wie wurden die Umbaukosten von 500.000€ für das alte Rathaus ermittelt. Und da sollen wir so ad hoc zustimmen?
14. Juli 2009 Die Thematiken Rathaus und DRK – Kindergarten gehören untrennbar zusammen. Daher wurde beschlossen, diese Punkte auf einer Sondersitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen am 10. August ab 19:00 Uhr im Ratssaal zu diskutieren.
In den KN wurden inzwischen die unterschiedlichen Positionen der SWG und der CDU/ Bürgermeisterin, dargestellt.
Vorwürfe gegen uns und die SPD, wir seien kinderfeindlich, sind nicht nur sachlich falsch, sondern auch als polemisch und nicht zielführend einzustufen. Das Konzept der Bürgermeisterin liegt uns erst seit dem 02.07.2009 vor. Gegenvorschläge wollen wir nicht „aus dem Ärmel“ ziehen, sondern wir müssen diese natürlich erst erarbeiten. Die SWG gibt u.a. zu Bedenken, dass ein Rathaus an zentraler Stelle, z.B. im Gebäude der Fa. Holz-Ist, die Schließung des Bürgerbüros in Klausdorf nach sich ziehen würde. Somit hätten Klausdorfer aber auch die Raisdorfer einen weiteren Weg zu ihrem Rathaus.
Bürgernähe geht verloren!
bbb –besser, billiger und bürgernäher -> das waren die Ziele der Fusion, so wie die Landesregierung es auch in ihrem Verwaltungsstrukturgesetz formuliert hat. Seien wir gespannt auf die Diskussion am 10. August 2009 20. August 2009 Nach eingehender Diskussion des Verwaltungsvorschlags zur Nutzung der öffentlichen Gebäude (Rathaus, Kindergarten), hat sich die SWG Fraktion entschlossen, einen eigenen Vorschlag zur Lösung dieser Frage auf der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen am 26.08.2009 einzubringen.
Dabei lassen wir uns von dem Ziel leiten, die Kindergartensituation im gesamten Ortsteil Raisdorf zu verbessern. Dazu gehört ein Neubau des DRK Kindergarten in Raisdorf-Süd, sowie auch der Neubau des evangelischen Kindergartens in Raisdorf Nord.
Damit schaffen wir nicht nur optimale Verhältnisse bei der Kinderbetreuung, sondern belassen, dem Wunsch der Eltern gemäß, die Kindergärten jeweils in Raisdorf Nord bzw. Raisdorf Süd. Das jetzige Rathaus erscheint uns als Kindergarten ungeeignet.
Wir lehnen den Umbau des Holz Ist Gebäudes zu einem Rathaus ab und geben u. a. zu bedenken, dass die Verwaltung in diesem Rathaus nicht bürgernah sein kann. Die Wege werden für alle Bürger weiter und einen Anschluss durch den ÖPNV gibt es nicht.
Der für die Verwaltung notwendige Raum kann durch einen Umzug der Stadtwerke Schwentinental in das Gebäude der ehemaligen Gemeinde Klausdorf geschaffen werden
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